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Hinweise zum Kauf eines Welpen

 

Beratung zum Welpenkauf

Ein wichtiger Rat für den Fall, dass Sie sich einen Welpen von einem Züchter kaufen wollen:

Nach Erkenntnissen der Verhaltensforschung (Erik Ziemen: „Der Hund“, ISBN-10: 3-442-12397-6) scheint folgender Zusammenhang gesichert zu sein:

Hundewelpen sind zunächst „Wilde Tiere“. Sie müssen gleich nach dem Wölfen (Geburt) auf den Menschen geprägt werden. Der Züchter muss sie oft berühren, sie streicheln und zu ihnen sprechen u.s.w. Wenn 4 – 5 Wochen alte Welpen sich an seinen Hosenbeinen hoch hangeln und an den Schnürsenkeln zerren oder in seine Finger beißen, hat er es richtig gemacht. Auch sollten Welpen nach der 1. Schutzimpfung mit Kindern spielen und andere Haustiere kennen lernen.
So entsteht der Hund, der sich friedfertig in der Familie und jeder Jagdgesellschaft benimmt, der gelassen Trubel und Lärm erträgt.

Ein Welpe hingegen, der fern von Menschen, Haustieren und Zivilisation im „Schweinekoben“ ausschließlich unter Betreuung durch die Mutterhündin heranwächst, zeigt in der Regel ein scheues, sogar ängstliches Verhalten gegenüber Fremden, größeren Haustieren, Umweltlärm, auch Gewitter. Besucher werden hysterisch verbellt und bei Annäherung sogar gebissen, wenn der Führer in der Nähe ist („Angstbeißer“). Solche Hunde werden auf Prüfungen häufig als „wesensschwach“ beurteilt.

Es ist abzuraten, aus solch einer Kinderstube einen Welpen zu kaufen !!!
Und solchen Züchtern ist anzuraten, sich im Sinne des 1. Absatzes um seine Welpen zu kümmern.

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